Donnerstag, 10. Februar 2011
40 Jahre Emanzipation und alles umsonst!
Allein schon dieses Thema anzusprechen stempelt mich in vielen Augen schon als verklemmte, altmodische Hardcore-Emanze ab, die aufgrund vieler gescheiterter Beziehungen, die nach dem Prinzip "Er-verlässt-sie-für-eine-andere" endeten, einen Hass auf Männer entwickelt hat. Also wäre es jetzt besser mein süßes Mündchen zu halten, um nicht als sexuell frustriert, frigide oder verklemmt zu gelten, Attribute, die in unserer sexbesessenen Gesellschaft mehr als verhasst sind. Und diese Tatsache, dass man als Frau nicht frei äußern kann, dass man stolz auf diesen großen Schritt in der Geschichte der Menschheit ist, ist schon das erste Kennzeichen einer, wie ich es nenne, umgekehrten Emanzipation. Emanzipiert zu sein ist mittlerweile zu einem spießigen Lifestyle verkommen und somit negativ behaftet. Und dies nicht nur in den Augen von Männern, sondern auch bei Frauen. So wie mal ein nettes Wasserstoffblondchen sagte "Ich hasse diese Emanzen" während sie der Jungenschar um sich herum fast ihren tiefen Ausschnitt in ihre gierigen Gesichter presste. Anstatt eine Gemeinschaft zu bilden, setzen sie einen Zirkel aus Konkurrenzverhalten und Demut in Gang und lassen dem anderen Geschlecht die freie Wahl sich zwischen all dem willigen Freiwild zu entscheiden. Hat die Konkurrentin einen kurzen Rock an, muss der eigene Rock noch kürzer sein, um bei den Männern beliebt zu sein. Daraufhin ist der Rock der Konkurrentin beim nächsten Mal noch kürzer und der Ausschnitt tiefer, was man natürlich auch wieder übertrumpfen muss, da man ja unbedingt als attraktiv bei den Männern gelten möchte, um sein Selbstwert aufzuwerten. Zusätzlich spielt man noch das unbeholfene hilfebedürftige Dummchen, das unbedingt die Hilfe eines großen starken Mannes braucht. Klingt wie ein schlechter Porno, ist aber auch häufig in der Realität zu bedauern. Auf diese Weise gibt man den Männern die Macht über sich. Es ist ein Fehlschluss, wenn man denkt, dass man als Frau die Macht über die Männer hat, wenn man von den sogenannten Waffen der Frau spricht. In Kombination mit dem Konkurrenzdenken ist eher das Gegenteil der Fall. Stattdessen herrrscht Stutenbissigkeit, Geschlechtsgenossinnen werden daraufhin abgecheckt, ob sie eine mögliche Konkurrentin sein könnte und ob sie besser aussieht als man selbst, größere Brüste hat, dünner ist, besser gekleidet ist.... So reduzieren wir uns selbst und gegenseitig aufs Äußere und unterwerfen uns dem stärkeren Geschlecht, das wir auf diese Weise tatsächlich zum stärkeren Geschlecht machen. Das alles aus Angst für eine andere, die besser aussieht und im Bett ungehemmter ist, verlassen zu werden. Es sind nicht die Männer, die uns unterdrücken, sondern wir geben ihnen die Macht über uns, indem wir uns ihnen gegenüber als minderwertiger darstellen, um bloß nicht den altbekannten Stolz des Mannes zu verletzen. Wir erniedrigen uns selbst auf das Niveau einer perfekt geschminkten und immer bereiten Pornodarstellerin und sind bald nicht mehr als eine Ware und lassen den Männern die Wahl, sich zwischen all den Produkten für das attraktivste, d.h. dem mit dem meisten Nutzen bei den geringsten Kosten, zu entscheiden.
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